Wie bei Muddi tweaked
Habe am Wochenende mal ein altes Rezept für Krustenbraten ausprobiert. Hier also mein Rezept für diesen deutschen Klassiker…
Zutaten für 6 Personen:
- 1,5 k Schweineschulter mit Kruste
- 500 gr Möhren
- 1 große Gemüsezwielbel
- 1 l Fleischbrühe oder Fond
- 1 Flasche dunkles Bier
Für die Marinade:
- 3 Esslöfel Senf
- 3 Esslöfel Honig
- 3 Esslöffel frischer Rosmarin fein gehackt
- 3 Knoblauchzehen fein gehackt
- 3 Esslöffel frischer Thymian fein gehackt
- 3 Esslöffel Öl
- Salz
- Pfeffer
Kochutensilien:
- Bräter
- Sieb
Zubereitung:
Den Braten auf der Krustenseite rautenförmig einschneiden. Die Zutaten für die Marinade mischen und den Braten von allen Seiten damit einreiben. Den Braten danach in einem Gefrierbeutel ca. 2-3 stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
Ofen auf 180° (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Das Gemüse in gefällige Stücke schneiden. Den Bräter auf dem Herd heiss werden lassen, und den Braten von der Krustenseite bei mittlerer bis hoher Hitze anbraten bis die Haut knusprig ist. Danach noch kurz von den anderen Seiten anbraten. Braten rausnehmen.
Das Gemüse im Bräter verteilen mit etwas Brühe ablöschen. Den Braten (Kruste nach oben) auf das Gemüse legen. Das ganze dann ca. 1,5 Stunden in den Ofen. Immer wieder mit Brühe übergießen. Die letze halbe Stunde mit Bier übergießen. Die letzten 15 min nur noch Oberhitze auf voller Temperatur.
Wenn das Fleich gar ist, aus dem Ofen nehmen und etwas ruhen lassen. Den Bratenfond und das Gemüse durch ein Sieb passieren und leicht einkochen.
Fertig.
Dazu passen Rosmarinkartoffeln und ein frischer Salat.
am 25. Juni 2009 um 1:25 pm Uhr.
Dazu passen bayrische Semmelknödel. Rezept gefällig?
am 25. Juni 2009 um 2:06 pm Uhr.
Aber gerne doch. Semmelknödel sind was feines
am 25. Juni 2009 um 7:21 pm Uhr.
Am liebsten würde ich das natürlich selbst mal zu deinem – so klingts zumindest – fantastischen Braten zubereiten.
Aber und also, und das reicht für vier (für zwei auch ok, kann man tags drauf lecker in Scheiben geschnitten mit Ei anbraten):
10 knochentrockene Brötchen (in Bayern kann man die geschreddert für Knödel kaufen – hier leider nicht).
3 bis 4 Eier
Salz nach gusto
Pfeffer ebenso
Wer mag, etwas kleingehackte Petersilie
Warme (nicht heiße) Milch, 0,5 Liter, kann aber variieren
Man braucht ne sehr große Schüssel
Brötchen längs in Streifen und möglichst dünn schneiden.
Ab in die Schüssel, Eier drüber, Salz, Pfeffer und Petersilie drüber. Und auch die Milch. Aber nicht alles, erst mal gucken. Kneten (mit frisch gewaschenen Händen).
Der Teig wird dann total klebrig ( Brötchen müssen sich aufgelöst haben, Teig klebt voll fest an den Fingern. Falls nötig, immer auch etwas Milch nachschütten). Ist am Schluss ne Masse, mit der man auch Türrahmen oder Fenster abdichten würde.
Knödel dann mit nassen Händen (es formt sich entspannter) na ja eben in Kugelform bringen (Nicht zu klein, eher groß, das ist typisch bayrisch).
Die Ködel werden dann in einen Topf mit kochendem Salzwasser geworfen. Deckel drauf, etwas warten: Die drehen sich dann selbst um 180 Grad. Wieder etwas warten. Fertig. Und last bust not least: Nie schneiden, immer mit der Gabel zerteilen. Nur dann “saugen” die Ködel die Sauce auf.
Ich denke, das wars.
Grüße Christian
am 1. Mai 2011 um 5:15 am Uhr.
Gewürze on demand…
Vielen Dank für die super Infos zu Braten!…